Alles zu International

Re: FC BARCELONA THREAD

Beitragvon Daniel710 am 28 Mär 2012, 11:20

Langsam wirds eng in der Defensive. :?
Abidal (nona) und Adriano fallen aus, nur mehr 4 A-Verteidiger im Kader, wobei Mascherano ja eigentlich auch ein Mittelfeldspieler ist. Naja, Puyi wird das links schon regeln. Zur Not gibts ja noch Busquets, und die Dreierabwehr soll ja auch ganz gut funktionieren. 8-)

Bin schon gespannt, wer da im Sommer noch so aller im Gespräch sein wird für die linke Abwehrseite. ;)
.
Lionel Messi could nutmeg a mermaid.
Benutzeravatar
Daniel710
 
Beiträge: 6503
Registriert: 16 Mär 2010, 20:56

Re: FC BARCELONA THREAD

Beitragvon Barcaforever am 28 Mär 2012, 18:11

So, endlich geht die CL los...
Bin ja mal auf Ibra gespannt. Denke der Junge hat ne Menge Wut im Bauch. :D
Berlin 2015 - Das nimmt mir keiner mehr -
Benutzeravatar
Barcaforever
 
Beiträge: 830
Registriert: 02 Jan 2010, 19:26
Wohnort: Hannover

Re: FC BARCELONA THREAD

Beitragvon Daniel710 am 28 Mär 2012, 19:19

Abbiati
Bonera - Nesta - Mexes - Antonini
Ambrosini :?
Nocerino - Seedorf
Robinho - Ibra - Boateng


Iniesta - Messi - Alexis
Keita - Xavi
Sergio B.
Puyol - Mascherano - Piqué - Alves
VV


Ersatz: Pinto, Muniesa, Montoya, Cesc, Thiago, Pedro y Tello
Cuenca, Oier und Afellay auf der Tribüne.
.
Lionel Messi could nutmeg a mermaid.
Benutzeravatar
Daniel710
 
Beiträge: 6503
Registriert: 16 Mär 2010, 20:56

Re: FC BARCELONA THREAD

Beitragvon Don_Vito am 29 Mär 2012, 13:30

Ich hab den Link leider nicht mehr, aber das Interview sollte euch nicht vorenthalten werden. Unglaublich interessante Dinge dabei:


'Iniesta ist der beste Spieler der Welt'

Guardiolas Lehrmeister Juan Manuel Lillo über den Fußball des FC Barcelona, die deutsche Elf von 1972 und den Plan von Joachim Löw

Fast wäre alles anders gelaufen. 2003 war Josep Guardiola, der heutige Trainer des FC Barcelona, Teil der Präsidentschafts-Kandidatur des Werbeunternehmers Lluís Bassat. Hätte Bassat gegen Joan Laporta gewonnen, wäre Guardiola Sportdirektor geworden - und Juan Manuel Lillo Barcelonas Trainer. Lillo, heute 46, hatte 1995 in Spanien Sportgeschichte geschrieben, als er Salamanca in die Primera División führte und mit 29 jüngster Erstligatrainer Spaniens wurde. Die Philosophie Guardiolas hat viel mit Lillo zu tun, zusammen mit Cruyff bezeichnet Guardiola ihn als wichtigste Referenz. Vor dem Hinspiel des Champions-League-Viertelfinales gegen den AC Mailand erklärt Lillo den FCBarcelona - und er verrät, warum es keinen Sinn hat, dieser Mannschaft mit Härte zu begegnen.

SZ: Herr Lillo, wie kam damals der Kontakt zu Guardiola zustande?

Lillo: Das war in der Saison 1996/97, ich war Trainer bei Real Oviedo. Nach unserem Spiel gegen Barça klopfte es an der Kabinentür. Ein Betreuer ging hin und kam zurück: 'Guardiola will mit dir sprechen!' Ich hatte noch nicht mal geduscht. Aber ich bin dennoch hin, weil ich es als große Ehre empfand, Pep ist für mich einer der besten Spieler der Geschichte. Er sagte mir, dass ihm meine Mannschaften gefallen.

SZ: Was gefiel ihm denn genau?

Lillo: Er war erstaunt, dass Barça bessere Spieler hatte als wir, Figo, Ronaldo, Stoitchkov, und wir sie trotzdem immer hinter dem Ball herlaufen ließen. Gegen Salamanca, die ich zuvor trainiert hatte, war ihm auch schon aufgefallen, dass die Bälle an ihm nur so vorbeiflogen. Er hatte das Gefühl, dass es eine Mobilität unter den Spielern gab, die nicht dem Zufall gehorchte, sondern einstudiert war.

SZ: Später hat er Sie als Barça-Trainer vorgeschlagen.

Lillo: Ihm war völlig egal, dass ich gerade erst entlassen worden war. Er war davon überzeugt, dass ich geeignet war. Wer weiß, vielleicht hätten wir ja ein paar Jahre früher angefangen, alles zu gewinnen. Denn das Modell, das wir entwickelten, war in Grundzügen das, was er heute als Trainer anwendet.

SZ: Können Sie das Modell bitte kurz skizzieren?

Lillo: Das geht nicht. Dafür würden nicht mal fünfzehn Bücher reichen. Es gibt nichts Schwierigeres, als simple Dinge zu klären. Das ist, als wenn Sie mich fragen würden, ob ich das Leben erklären kann. Ich kann"s probieren, aber es ist unmöglich.

SZ: Der Italiener Fabio Capello sagte, das Revolutionäre an Barça sei, dass alle einen Schritt nach vorne tun, wenn sie verteidigen müssen.

Lillo: Mal ganz unabhängig von Capello: Wissen Sie, was das Problem ist? Dass die meisten Menschen den Fußball betrachten, als ob man ihn in Kapitel aufteilen müsse. Wir müssen uns im Fußball von Begriffen wie Angriff und Verteidigung lösen. Angriff und Verteidigung existieren nicht! Das sind Hilfsbegriffe, die wir aus kollektiven Sportarten entlehnt haben, die mit der Hand gespielt werden. Aber im Fußball kannst du den Ball eben nicht festhalten.

SZ: Was bedeutet das?

Lillo: Dass wir eine Fußball-Elf eben nicht in Abschnitten betrachten dürfen. Es geht um einen ganzheitlichen Ansatz. Ich habe noch nie eine Elf gesehen, die gut angreift und schlecht verteidigt. Oder umgekehrt. Nehmen Sie die Balleroberung. Als Verfechter des Positionsspiels sagen wir: Es muss gegen den Ball gepresst werden! Der Irrtum der meisten, die Fußball betrachten, liegt darin, dass sie dieses Pressing als eine Frage der körperlichen Aufopferung interpretieren. Aber das ist nicht der Punkt.

SZ: Sondern?

Lillo: Wenn man sich Barcelonas Spiel anschaut, sieht man, dass jeder Ballgewinn auf dem beruht, was die Mannschaft vorher bei Ballbesitz gemacht hat. Barcelona versucht, den Gegner mit möglichst vielen Spielern auf verschiedenen Achsen derart unter Druck zu setzen, dass er, wenn er den Ball erobern sollte, sich im ersten Moment so fühlt, als würde er nach Hause kommen und den Fernseher im Bad finden und die Töpfe im Schlafzimmer. Er muss erst alles neu ordnen, bevor er einen Angriff starten kann. Es geht darum, so viele Gegner zum eigenen Tor blicken zu lassen, dass sie keine Möglichkeit haben, einem Schaden zuzufügen. Dafür muss man natürlich genau einstudieren, wen man wann angreift.

SZ: Ordnung ist das höchste Gut?

Lillo: Ordnung erlaubt es den Spielern, durch Talent und Intelligenz Bälle zu erobern statt über Physis. Aber eines ist auch klar: Die Spieler des FC Barcelona sind sehr, sehr gut. Schrecklich gut.

SZ: Andere Klubs haben doch auch gute Spieler.

Lillo: Aber die meisten verfolgen einen anderen Ansatz. Sie sind davon besessen, ein Gleichgewicht herzustellen, physisch starke und physisch schwache, schnelle und langsame Spieler zu kombinieren. Was für ein Unsinn! Soll man die Scouting-Abteilung nach einem Idioten fahnden lassen, wenn man ein Genie in der Mannschaft hat? Nehmen Sie Andrés Iniesta. Anderswo würde man nach einem Spieler suchen, der ihn ergänzt, seine vermeintlichen Schwächen kompensiert. Barcelona aber stellt ihm Spieler zur Seite, die ihm ähneln und schafft so eine Solidität, die kaum aufzubrechen ist. Das ist wie bei Stoffen: Nichts ist resistenter als homogenes Material. Wer ist homogener als Xavi im Verhältnis zu Iniesta? Oder zu Cesc Fabregas? Oder zu Thiago?

SZ: Wie muss man sich den Trainingsansatz bei Barcelona vorstellen?

Lillo: Das Spielmodell fußt auf einer Trainingsstruktur, die von Fitnesscoach Paco Seirullo entwickelt wurde. Ein Weiser, zu dem man pilgern müsste wie zu einem tibetanischen Mönch. Sein Ansatz beruht nicht auf Aktion, sondern auf Interaktion - der große Unterschied zu althergebrachten Modellen. Klar kann man Flanken bis zur Blindheit üben. Aber ich flanke nur gut, wenn jemand meine Flanke in einem bestimmten Moment verwerten kann. Sonst erlange ich bloß sterile Perfektion beim Tritt gegen den Ball.

SZ: Und so blumig erklärt man das einem Profifußballer?

Lillo: Nein, nein, die Kommunikation mit einem Spieler ist anders als dieses Gespräch. Man sucht nach Trainingsformen, die die Wirklichkeit abbilden.

SZ: Zum Beispiel?

Lillo: Alle Kinder beim FC Barcelona lernen, den Ball möglichst mit dem Fuß anzunehmen, der von dort, wo der Ball herkommt, weiter entfernt ist. Warum? Weil man so das eigene Sichtfeld erweitert, die eigenen Auswahlmöglichkeiten erhöht und im Idealfall eine Art Schmetterlingseffekt erzielt. Wenn alle Spieler wissen, dass der Ball vom Mitspieler mit dem entfernten Fuß angenommen wird und diese Tatsache mit dem Positionsspiel in Verbindung gebracht wird, entsteht Tempo. Wenn du den Ball aber mit dem anderen Fuß annimmst, spielst du ihn entweder in die Richtung zurück, aus der er kam - oder du brauchst mehr Ballkontakte und mehr Zeit, um das Spiel in die andere Richtung zu lenken.

SZ: Sie haben mal gesagt, jeder Spieler sei 'eine taktische Tatsache'...

Lillo: ... damit meine ich, dass jeder Spieler bereits vorgeformt ist, dass er eine bestimmte Spielweise in sich trägt. Das bedeutet, dass nicht jeder gute Spieler automatisch zum FC Barcelona wechseln kann. Auch Barcelona braucht Spieler, die zur Spielidee passen.

SZ: Welche Rolle spielen denn die jüngsten Zugänge bei Barcelona?

Lillo: Sie sollen Tugenden potenzieren, die schon vorhanden sind. Pedro und Villa sollten etwa die vier gegnerischen Verteidiger fixieren, indem sie sich zwischen Außen- und Innenverteidigern positionieren. Gleichzeitig lag das Augenmerk auf kurzen Pässen im Mittelfeld. Deshalb brauchte Barcelona schnelle Spieler, die gut in den freien Raum sprinten: Alexis Sanchez und Cesc Fabregas. Cesc hat das sehr gut interpretiert. Er entfernt sich immer weiter von der kreativen Zone und ist dem Tor immer näher.

SZ: Sie halten Andrés Iniesta für den besten Spieler der Welt. Warum?

Lillo: Der Spieler, der die besten Einzelaktionen ausführt, ist Lionel Messi. Aber der beste Fußballer der Welt ist Iniesta. Ohne Frage. Es gibt Dinge, die Xavi macht und Iniesta auch. Aber es gibt Dinge, die Iniesta macht und die Xavi nicht kann. Haben Sie mal gesehen, wie er den Ball bei der Ballannahme immer vom Gegner wegtropfen lässt? Wie er sich in Eins-gegen-eins-Situationen federgleich um den Gegner herumwindet? Einmalig. Als ob er tanzen würde.

SZ: Der FC Barcelona strebt nach Perfektion, dennoch lag der Klub in dieser Saison zwischenzeitlich mal zehn Punkte hinter Real Madrid zurück. Wie können Sie das erklären?

Lillo: Durch einen Faktor, den man Zufall nennt. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Zufall ein Resultat verändert, ist im Fußball größer als in anderen Kollektivsportarten. Resultate sind nicht immer zu beherrschen, bei der WM 2010 wäre Spanien fast an Paraguay gescheitert. Der Fußball ist und bleibt ein Sport, bei dem du 1:0 gewinnen kannst, ohne die Mittellinie zu überqueren.

SZ: In Deutschland erinnert man sich noch immer an Barcelonas 7:1 aus dem Rückspiel gegen Bayer Leverkusen. Danach gab es die Debatte um die Frage, ob Leverkusen nicht zu körperlos gespielt habe. Gurus wie Rudi Völler und Franz Beckenbauer fanden, man hätte ruhig mal dazwischenhauen können.

Lillo: Der Respekt vor solchen Spielern gebietet, dass ich es bei dieser Formulierung bewenden lasse: Diese Ansicht überrascht mich sehr. Ich habe für dieses Gespräch ja meine Reise durch die Geschichte des Weltfußballs unterbrochen, ich untersuche den Fußball der 30er, 40er, 50er Jahre und so weiter...Wissen Sie, welche Elf mich am ehesten ans heutige Barcelona-Team erinnert?

SZ: Brasiliens WM-Elf von 1970?

Lillo: Falsch. Deutschlands 72er-Mannschaft! Ich bin vor Staunen fast erschrocken! Was konnte man gegen diese Generation ausrichten, die als Europameister Weltmeister wurde und dann noch ein EM-Finale erreichte? Gehen Sie mal die Namen durch: Maier, Netzer, Müller, Overath, auch wenn er die EM nicht spielte, Beckenbauer selbst...Sogar Schwarzenbeck hatte eine ausgezeichnete Spieleröffnung! Und mir war völlig unbekannt, mit wie viel praktischer Vernunft sich Berti Vogts ins Offensivspiel einschaltete. Oder wie immer ein dritter Mann da war, damit Müller den Ball abgeben konnte. Dieser deutschen Elf den Ball abzunehmen, war so schwierig wie heute dem FC Barcelona. Deshalb sage ich ja: Wahrscheinlich hätte Beckenbauer damals gegen niemanden lieber gespielt als gegen ein Team, das, wie Sie sagen, dazwischen haut. Denn das heißt ja auch: am Rande der Legalität, was auf Fouls und Hinausstellungen hinausläuft.

SZ: Sie würden also eher Bundestrainer Joachim Löw Recht geben, der meint, dass man gegen die spanische Nationalelf nur schön spielend gewinnen kann?

Lillo: Ja, grundsätzlich finde ich, dass sich der deutsche Fußball an seiner Geschichte der Jahre 1972 bis 1976 orientieren sollte. Trotzdem: Die einzige Formel, die mir einfällt, um gegen Spanien die Lage zu beherrschen, wäre, Iniesta, Xavi, Fabregas und Busquets einzubürgern. Aber selbst dann blieben noch Xabi Alonso, Silva, Cazorla und Thiago übrig.

Interview: Javier Cáceres
In 1994 you said come back when its 18
Well, here we are, sat on your perch


Champions of England!
Benutzeravatar
Don_Vito
 
Beiträge: 4899
Registriert: 28 Aug 2008, 22:33

Re: FC BARCELONA THREAD

Beitragvon catalanman am 29 Mär 2012, 15:42

Don_Vito hat geschrieben:Ich hab den Link leider nicht mehr, aber das Interview sollte euch nicht vorenthalten werden. Unglaublich interessante Dinge dabei:


vielen dank, gutes teil!
mou im interview mit der usbekischen BIRE (zu deutsch: „billiger revanchismus“) am 30.11.2010:

„wenn sich die gegner von barcelona so kampf- und lustlos abschiessen lassen, wird es natürlich ganz schwer für uns, den titel in der liga zu holen.“
Benutzeravatar
catalanman
 
Beiträge: 3013
Registriert: 29 Aug 2008, 09:16

Re: FC BARCELONA THREAD

Beitragvon masterbouncer am 29 Mär 2012, 17:38

glaub das war/ist aus der süddeutschen zeitung, bin mir nicht sicher, ist aber recht interessant
Laola Fantasy Football Champion 2017 - Carinthian Panthers
Benutzeravatar
masterbouncer
 
Beiträge: 7516
Registriert: 02 Sep 2011, 22:06

Re: FC BARCELONA THREAD

Beitragvon georgino am 30 Mär 2012, 20:10

Don_Vito hat geschrieben:Ich hab den Link leider nicht mehr, aber das Interview sollte euch nicht vorenthalten werden. Unglaublich interessante Dinge dabei:


'Iniesta ist der beste Spieler der Welt'

Guardiolas Lehrmeister Juan Manuel Lillo über den Fußball des FC Barcelona, die deutsche Elf von 1972 und den Plan von Joachim Löw

Fast wäre alles anders gelaufen. 2003 war Josep Guardiola, der heutige Trainer des FC Barcelona, Teil der Präsidentschafts-Kandidatur des Werbeunternehmers Lluís Bassat. Hätte Bassat gegen Joan Laporta gewonnen, wäre Guardiola Sportdirektor geworden - und Juan Manuel Lillo Barcelonas Trainer. Lillo, heute 46, hatte 1995 in Spanien Sportgeschichte geschrieben, als er Salamanca in die Primera División führte und mit 29 jüngster Erstligatrainer Spaniens wurde. Die Philosophie Guardiolas hat viel mit Lillo zu tun, zusammen mit Cruyff bezeichnet Guardiola ihn als wichtigste Referenz. Vor dem Hinspiel des Champions-League-Viertelfinales gegen den AC Mailand erklärt Lillo den FCBarcelona - und er verrät, warum es keinen Sinn hat, dieser Mannschaft mit Härte zu begegnen.

SZ: Herr Lillo, wie kam damals der Kontakt zu Guardiola zustande?

Lillo: Das war in der Saison 1996/97, ich war Trainer bei Real Oviedo. Nach unserem Spiel gegen Barça klopfte es an der Kabinentür. Ein Betreuer ging hin und kam zurück: 'Guardiola will mit dir sprechen!' Ich hatte noch nicht mal geduscht. Aber ich bin dennoch hin, weil ich es als große Ehre empfand, Pep ist für mich einer der besten Spieler der Geschichte. Er sagte mir, dass ihm meine Mannschaften gefallen.

SZ: Was gefiel ihm denn genau?

Lillo: Er war erstaunt, dass Barça bessere Spieler hatte als wir, Figo, Ronaldo, Stoitchkov, und wir sie trotzdem immer hinter dem Ball herlaufen ließen. Gegen Salamanca, die ich zuvor trainiert hatte, war ihm auch schon aufgefallen, dass die Bälle an ihm nur so vorbeiflogen. Er hatte das Gefühl, dass es eine Mobilität unter den Spielern gab, die nicht dem Zufall gehorchte, sondern einstudiert war.

SZ: Später hat er Sie als Barça-Trainer vorgeschlagen.

Lillo: Ihm war völlig egal, dass ich gerade erst entlassen worden war. Er war davon überzeugt, dass ich geeignet war. Wer weiß, vielleicht hätten wir ja ein paar Jahre früher angefangen, alles zu gewinnen. Denn das Modell, das wir entwickelten, war in Grundzügen das, was er heute als Trainer anwendet.

SZ: Können Sie das Modell bitte kurz skizzieren?

Lillo: Das geht nicht. Dafür würden nicht mal fünfzehn Bücher reichen. Es gibt nichts Schwierigeres, als simple Dinge zu klären. Das ist, als wenn Sie mich fragen würden, ob ich das Leben erklären kann. Ich kann"s probieren, aber es ist unmöglich.

SZ: Der Italiener Fabio Capello sagte, das Revolutionäre an Barça sei, dass alle einen Schritt nach vorne tun, wenn sie verteidigen müssen.

Lillo: Mal ganz unabhängig von Capello: Wissen Sie, was das Problem ist? Dass die meisten Menschen den Fußball betrachten, als ob man ihn in Kapitel aufteilen müsse. Wir müssen uns im Fußball von Begriffen wie Angriff und Verteidigung lösen. Angriff und Verteidigung existieren nicht! Das sind Hilfsbegriffe, die wir aus kollektiven Sportarten entlehnt haben, die mit der Hand gespielt werden. Aber im Fußball kannst du den Ball eben nicht festhalten.

SZ: Was bedeutet das?

Lillo: Dass wir eine Fußball-Elf eben nicht in Abschnitten betrachten dürfen. Es geht um einen ganzheitlichen Ansatz. Ich habe noch nie eine Elf gesehen, die gut angreift und schlecht verteidigt. Oder umgekehrt. Nehmen Sie die Balleroberung. Als Verfechter des Positionsspiels sagen wir: Es muss gegen den Ball gepresst werden! Der Irrtum der meisten, die Fußball betrachten, liegt darin, dass sie dieses Pressing als eine Frage der körperlichen Aufopferung interpretieren. Aber das ist nicht der Punkt.

SZ: Sondern?

Lillo: Wenn man sich Barcelonas Spiel anschaut, sieht man, dass jeder Ballgewinn auf dem beruht, was die Mannschaft vorher bei Ballbesitz gemacht hat. Barcelona versucht, den Gegner mit möglichst vielen Spielern auf verschiedenen Achsen derart unter Druck zu setzen, dass er, wenn er den Ball erobern sollte, sich im ersten Moment so fühlt, als würde er nach Hause kommen und den Fernseher im Bad finden und die Töpfe im Schlafzimmer. Er muss erst alles neu ordnen, bevor er einen Angriff starten kann. Es geht darum, so viele Gegner zum eigenen Tor blicken zu lassen, dass sie keine Möglichkeit haben, einem Schaden zuzufügen. Dafür muss man natürlich genau einstudieren, wen man wann angreift.

SZ: Ordnung ist das höchste Gut?

Lillo: Ordnung erlaubt es den Spielern, durch Talent und Intelligenz Bälle zu erobern statt über Physis. Aber eines ist auch klar: Die Spieler des FC Barcelona sind sehr, sehr gut. Schrecklich gut.

SZ: Andere Klubs haben doch auch gute Spieler.

Lillo: Aber die meisten verfolgen einen anderen Ansatz. Sie sind davon besessen, ein Gleichgewicht herzustellen, physisch starke und physisch schwache, schnelle und langsame Spieler zu kombinieren. Was für ein Unsinn! Soll man die Scouting-Abteilung nach einem Idioten fahnden lassen, wenn man ein Genie in der Mannschaft hat? Nehmen Sie Andrés Iniesta. Anderswo würde man nach einem Spieler suchen, der ihn ergänzt, seine vermeintlichen Schwächen kompensiert. Barcelona aber stellt ihm Spieler zur Seite, die ihm ähneln und schafft so eine Solidität, die kaum aufzubrechen ist. Das ist wie bei Stoffen: Nichts ist resistenter als homogenes Material. Wer ist homogener als Xavi im Verhältnis zu Iniesta? Oder zu Cesc Fabregas? Oder zu Thiago?

SZ: Wie muss man sich den Trainingsansatz bei Barcelona vorstellen?

Lillo: Das Spielmodell fußt auf einer Trainingsstruktur, die von Fitnesscoach Paco Seirullo entwickelt wurde. Ein Weiser, zu dem man pilgern müsste wie zu einem tibetanischen Mönch. Sein Ansatz beruht nicht auf Aktion, sondern auf Interaktion - der große Unterschied zu althergebrachten Modellen. Klar kann man Flanken bis zur Blindheit üben. Aber ich flanke nur gut, wenn jemand meine Flanke in einem bestimmten Moment verwerten kann. Sonst erlange ich bloß sterile Perfektion beim Tritt gegen den Ball.

SZ: Und so blumig erklärt man das einem Profifußballer?

Lillo: Nein, nein, die Kommunikation mit einem Spieler ist anders als dieses Gespräch. Man sucht nach Trainingsformen, die die Wirklichkeit abbilden.

SZ: Zum Beispiel?

Lillo: Alle Kinder beim FC Barcelona lernen, den Ball möglichst mit dem Fuß anzunehmen, der von dort, wo der Ball herkommt, weiter entfernt ist. Warum? Weil man so das eigene Sichtfeld erweitert, die eigenen Auswahlmöglichkeiten erhöht und im Idealfall eine Art Schmetterlingseffekt erzielt. Wenn alle Spieler wissen, dass der Ball vom Mitspieler mit dem entfernten Fuß angenommen wird und diese Tatsache mit dem Positionsspiel in Verbindung gebracht wird, entsteht Tempo. Wenn du den Ball aber mit dem anderen Fuß annimmst, spielst du ihn entweder in die Richtung zurück, aus der er kam - oder du brauchst mehr Ballkontakte und mehr Zeit, um das Spiel in die andere Richtung zu lenken.

SZ: Sie haben mal gesagt, jeder Spieler sei 'eine taktische Tatsache'...

Lillo: ... damit meine ich, dass jeder Spieler bereits vorgeformt ist, dass er eine bestimmte Spielweise in sich trägt. Das bedeutet, dass nicht jeder gute Spieler automatisch zum FC Barcelona wechseln kann. Auch Barcelona braucht Spieler, die zur Spielidee passen.

SZ: Welche Rolle spielen denn die jüngsten Zugänge bei Barcelona?

Lillo: Sie sollen Tugenden potenzieren, die schon vorhanden sind. Pedro und Villa sollten etwa die vier gegnerischen Verteidiger fixieren, indem sie sich zwischen Außen- und Innenverteidigern positionieren. Gleichzeitig lag das Augenmerk auf kurzen Pässen im Mittelfeld. Deshalb brauchte Barcelona schnelle Spieler, die gut in den freien Raum sprinten: Alexis Sanchez und Cesc Fabregas. Cesc hat das sehr gut interpretiert. Er entfernt sich immer weiter von der kreativen Zone und ist dem Tor immer näher.

SZ: Sie halten Andrés Iniesta für den besten Spieler der Welt. Warum?

Lillo: Der Spieler, der die besten Einzelaktionen ausführt, ist Lionel Messi. Aber der beste Fußballer der Welt ist Iniesta. Ohne Frage. Es gibt Dinge, die Xavi macht und Iniesta auch. Aber es gibt Dinge, die Iniesta macht und die Xavi nicht kann. Haben Sie mal gesehen, wie er den Ball bei der Ballannahme immer vom Gegner wegtropfen lässt? Wie er sich in Eins-gegen-eins-Situationen federgleich um den Gegner herumwindet? Einmalig. Als ob er tanzen würde.

SZ: Der FC Barcelona strebt nach Perfektion, dennoch lag der Klub in dieser Saison zwischenzeitlich mal zehn Punkte hinter Real Madrid zurück. Wie können Sie das erklären?

Lillo: Durch einen Faktor, den man Zufall nennt. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Zufall ein Resultat verändert, ist im Fußball größer als in anderen Kollektivsportarten. Resultate sind nicht immer zu beherrschen, bei der WM 2010 wäre Spanien fast an Paraguay gescheitert. Der Fußball ist und bleibt ein Sport, bei dem du 1:0 gewinnen kannst, ohne die Mittellinie zu überqueren.

SZ: In Deutschland erinnert man sich noch immer an Barcelonas 7:1 aus dem Rückspiel gegen Bayer Leverkusen. Danach gab es die Debatte um die Frage, ob Leverkusen nicht zu körperlos gespielt habe. Gurus wie Rudi Völler und Franz Beckenbauer fanden, man hätte ruhig mal dazwischenhauen können.

Lillo: Der Respekt vor solchen Spielern gebietet, dass ich es bei dieser Formulierung bewenden lasse: Diese Ansicht überrascht mich sehr. Ich habe für dieses Gespräch ja meine Reise durch die Geschichte des Weltfußballs unterbrochen, ich untersuche den Fußball der 30er, 40er, 50er Jahre und so weiter...Wissen Sie, welche Elf mich am ehesten ans heutige Barcelona-Team erinnert?

SZ: Brasiliens WM-Elf von 1970?

Lillo: Falsch. Deutschlands 72er-Mannschaft! Ich bin vor Staunen fast erschrocken! Was konnte man gegen diese Generation ausrichten, die als Europameister Weltmeister wurde und dann noch ein EM-Finale erreichte? Gehen Sie mal die Namen durch: Maier, Netzer, Müller, Overath, auch wenn er die EM nicht spielte, Beckenbauer selbst...Sogar Schwarzenbeck hatte eine ausgezeichnete Spieleröffnung! Und mir war völlig unbekannt, mit wie viel praktischer Vernunft sich Berti Vogts ins Offensivspiel einschaltete. Oder wie immer ein dritter Mann da war, damit Müller den Ball abgeben konnte. Dieser deutschen Elf den Ball abzunehmen, war so schwierig wie heute dem FC Barcelona. Deshalb sage ich ja: Wahrscheinlich hätte Beckenbauer damals gegen niemanden lieber gespielt als gegen ein Team, das, wie Sie sagen, dazwischen haut. Denn das heißt ja auch: am Rande der Legalität, was auf Fouls und Hinausstellungen hinausläuft.

SZ: Sie würden also eher Bundestrainer Joachim Löw Recht geben, der meint, dass man gegen die spanische Nationalelf nur schön spielend gewinnen kann?

Lillo: Ja, grundsätzlich finde ich, dass sich der deutsche Fußball an seiner Geschichte der Jahre 1972 bis 1976 orientieren sollte. Trotzdem: Die einzige Formel, die mir einfällt, um gegen Spanien die Lage zu beherrschen, wäre, Iniesta, Xavi, Fabregas und Busquets einzubürgern. Aber selbst dann blieben noch Xabi Alonso, Silva, Cazorla und Thiago übrig.

Interview: Javier Cáceres


super, dass du das hier gezeigt hast. kenne aber die situation schon länger. lillo war auch pep's trainer in mexiko wenn ich mich genau erinnere.

und dass mit iniesta!: dem stimme ich voll und ganz zu. nur erwähne ich es nie, weil man da nur belächelt wird.

gracias und schon lange nichts mehr gehört von dir. wenig anwesendheit von dir aber wenn: weniger ist mehr!
Benutzeravatar
georgino
 
Beiträge: 3386
Registriert: 02 Mär 2009, 09:17

Re: FC BARCELONA THREAD

Beitragvon georgino am 30 Mär 2012, 20:13

also san siro sieht mich nicht mehr! da fühlt man sich im gäste block, wie ein affe im zoo! und jetzt habe ich drei mal barca-milan gesehen und jedes mal remis! :? aber war eine gute partie! sehr sehenswert. milan hat uns sehr genau studiert.
Benutzeravatar
georgino
 
Beiträge: 3386
Registriert: 02 Mär 2009, 09:17

Re: FC BARCELONA THREAD

Beitragvon Taktiker30 am 30 Mär 2012, 22:05

georgino hat geschrieben:also san siro sieht mich nicht mehr! da fühlt man sich im gäste block, wie ein affe im zoo! und jetzt habe ich drei mal barca-milan gesehen und jedes mal remis! :? aber war eine gute partie! sehr sehenswert. milan hat uns sehr genau studiert.


also du warst es. 8-)

schau mer mal, was ich so bringe als maskottchen. bin jetzt 5 Tage in bcn. zueltzt hat es ja mit dem copa-clasico ja halbwegs geklappt.
Benutzeravatar
Taktiker30
 
Beiträge: 2794
Registriert: 28 Jul 2009, 11:51

Re: FC BARCELONA THREAD

Beitragvon masterbouncer am 30 Mär 2012, 22:18

Taktiker30 hat geschrieben:
georgino hat geschrieben:also san siro sieht mich nicht mehr! da fühlt man sich im gäste block, wie ein affe im zoo! und jetzt habe ich drei mal barca-milan gesehen und jedes mal remis! :? aber war eine gute partie! sehr sehenswert. milan hat uns sehr genau studiert.


also du warst es. 8-)

schau mer mal, was ich so bringe als maskottchen. bin jetzt 5 Tage in bcn. zueltzt hat es ja mit dem copa-clasico ja halbwegs geklappt.


wenns mit den 2 siegen gegen bilbao und milan nicht klappt bekommst du ein barcelona (nicht nur camp nou) verbot ;P

viel spaß und hoffentlich bringst uns mehr glück als georgino :D
Laola Fantasy Football Champion 2017 - Carinthian Panthers
Benutzeravatar
masterbouncer
 
Beiträge: 7516
Registriert: 02 Sep 2011, 22:06

Re: FC BARCELONA THREAD

Beitragvon Taktiker30 am 30 Mär 2012, 22:38

masterbouncer hat geschrieben:
Taktiker30 hat geschrieben:
also du warst es. 8-)

schau mer mal, was ich so bringe als maskottchen. bin jetzt 5 Tage in bcn. zueltzt hat es ja mit dem copa-clasico ja halbwegs geklappt.


wenns mit den 2 siegen gegen bilbao und milan nicht klappt bekommst du ein barcelona (nicht nur camp nou) verbot ;P

viel spaß und hoffentlich bringst uns mehr glück als georgino :D


gracies, aber mit bcn verbot wirds schwierig, da wirds ein veto meiner besseren hälfte geben. ( kommt aus tarragona)
Benutzeravatar
Taktiker30
 
Beiträge: 2794
Registriert: 28 Jul 2009, 11:51

Re: FC BARCELONA THREAD

Beitragvon masterbouncer am 30 Mär 2012, 23:31

am besten einfach vorsorgen und die mannschaft kräftig unterstützen damits mit den 2 siegen klappt und somit kein verbot auferlegt werden muss :)
Laola Fantasy Football Champion 2017 - Carinthian Panthers
Benutzeravatar
masterbouncer
 
Beiträge: 7516
Registriert: 02 Sep 2011, 22:06

Re: FC BARCELONA THREAD

Beitragvon georgino am 31 Mär 2012, 17:56

Taktiker30 hat geschrieben:
georgino hat geschrieben:also san siro sieht mich nicht mehr! da fühlt man sich im gäste block, wie ein affe im zoo! und jetzt habe ich drei mal barca-milan gesehen und jedes mal remis! :? aber war eine gute partie! sehr sehenswert. milan hat uns sehr genau studiert.


also du warst es. 8-)

schau mer mal, was ich so bringe als maskottchen. bin jetzt 5 Tage in bcn. zueltzt hat es ja mit dem copa-clasico ja halbwegs geklappt.


na dann alles gute! beneide dich! ja und ich war der unglücksbringer, gestehe! :cry:
Benutzeravatar
georgino
 
Beiträge: 3386
Registriert: 02 Mär 2009, 09:17

Re: FC BARCELONA THREAD

Beitragvon fgod am 31 Mär 2012, 22:14

messi will heut wohl im stehen gewinnen.

edit: und schaffts auch...
Bild
Benutzeravatar
fgod
 
Beiträge: 7188
Registriert: 29 Aug 2008, 07:36
Wohnort: 10 40

Re: FC BARCELONA THREAD

Beitragvon masterbouncer am 01 Apr 2012, 10:18

Taktiker30 hat geschrieben:
schau mer mal, was ich so bringe als maskottchen. bin jetzt 5 Tage in bcn. zueltzt hat es ja mit dem copa-clasico ja halbwegs geklappt.


hast doch glück gebracht :)
Laola Fantasy Football Champion 2017 - Carinthian Panthers
Benutzeravatar
masterbouncer
 
Beiträge: 7516
Registriert: 02 Sep 2011, 22:06

Re: FC BARCELONA THREAD

Beitragvon Taktiker30 am 02 Apr 2012, 10:44

masterbouncer hat geschrieben:
Taktiker30 hat geschrieben:
schau mer mal, was ich so bringe als maskottchen. bin jetzt 5 Tage in bcn. zueltzt hat es ja mit dem copa-clasico ja halbwegs geklappt.


hast doch glück gebracht :)


teil 1 mal gut ausgegangen.

war ein sehr gutes spiel von uns, mascherano spielt in einer bestechender form, bei pique sagt ich doch, der kommt wieder. ein spiel wie zu seinen besten zeiten.
für dienstag ist hier ein ganz komisches gefühl bei meinen freunden. sehe ich auch so. wenn wir ein tor machen, dann gibts auch mehr platz für uns und messi. bekommen wir das erste tor, dann wird es sehr, sehr schwer.
Benutzeravatar
Taktiker30
 
Beiträge: 2794
Registriert: 28 Jul 2009, 11:51

Re: FC BARCELONA THREAD

Beitragvon Daniel710 am 02 Apr 2012, 17:16

Hab dieses Mal iwie das gleiche Gefühl wie vor dem Inter-Heimmatch. :?
.
Lionel Messi could nutmeg a mermaid.
Benutzeravatar
Daniel710
 
Beiträge: 6503
Registriert: 16 Mär 2010, 20:56

Re: FC BARCELONA THREAD

Beitragvon andi75 am 02 Apr 2012, 17:58

Daniel710 hat geschrieben:Hab dieses Mal iwie das gleiche Gefühl wie vor dem Inter-Heimmatch. :?


Passt, 1:0 Sieg. Barcelona weiter.
Jedesmal wenn ich mich bei youporn einloggen will,werde ich gefragt ob ich meinen Account mit Facebook verknüpfen will.....ich will aber nicht das jeder erfährt, das ich bei Facebook bin.
Benutzeravatar
andi75
 
Beiträge: 1803
Registriert: 29 Sep 2008, 21:14

Re: FC BARCELONA THREAD

Beitragvon Barcaforever am 02 Apr 2012, 18:00

sie hätten im Hinspiel mehr auf ein Auswärtstor gehen müssen.
Das war zu wenig und kann sich rächen. Aber immer locker bleiben...
Berlin 2015 - Das nimmt mir keiner mehr -
Benutzeravatar
Barcaforever
 
Beiträge: 830
Registriert: 02 Jan 2010, 19:26
Wohnort: Hannover

Re: FC BARCELONA THREAD

Beitragvon georgino am 02 Apr 2012, 20:31

Taktiker30 hat geschrieben:
masterbouncer hat geschrieben:
Taktiker30 hat geschrieben:
schau mer mal, was ich so bringe als maskottchen. bin jetzt 5 Tage in bcn. zueltzt hat es ja mit dem copa-clasico ja halbwegs geklappt.


hast doch glück gebracht :)


teil 1 mal gut ausgegangen.

war ein sehr gutes spiel von uns, mascherano spielt in einer bestechender form, bei pique sagt ich doch, der kommt wieder. ein spiel wie zu seinen besten zeiten.
für dienstag ist hier ein ganz komisches gefühl bei meinen freunden. sehe ich auch so. wenn wir ein tor machen, dann gibts auch mehr platz für uns und messi. bekommen wir das erste tor, dann wird es sehr, sehr schwer.


komisches gefühl sollte man auch haben. liegt aber auch den katalanen im blut.
xavi wird fehlen oder??

mascherano ja, auf den ist immer verlass. und nicht vergessen: busquets! ein sehr intelegenter spieler.
Benutzeravatar
georgino
 
Beiträge: 3386
Registriert: 02 Mär 2009, 09:17

VorherigeNächste

Zurück zu International

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste